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  • Big Data

    Smarte Produktionen generieren enorme Datenmengen. Diese Informationen zu analysieren und die richtigen Schlüsse zu ziehen, ist eine der Herausforderungen der vierten industriellen Revolution. Genau diese Datenanalysen ermöglichen es Unternehmen Schwachstellen, Optimierungspotenzial oder Trends zu identifizieren.

  • Cyber-Physical Systems

    «Cyber-Physical Systems» sind soziotechnische, computer­gesteuerte Systeme, die selbstständig Daten erfassen und aktiv auf Vorgänge einwirken. Sie machen sich das Internet zu Nutzen und werden in Logistik-, Produktions- genauso wie in Managementumfeldern eingesetzt. CPS sind das Kernstück jeder smarten Produktion.

  • Smart Factory

    «Smart Factory» steht für eine Produktionsumgebung, in der Produkte und Produktionsanlagen miteinander kommunizieren und damit den Fertigungsablauf optimal steuern. Von der Logistik, über die Stromversorgung bis hin zur Infrastruktur ist alles mit interaktiven Technologien vernetzt und steht im direkten Informationsaustausch.

  • Industrial Internet of Things (IIoT)

    Das Internet der Dinge ist eine vielversprechende Entwicklung. Gegenstände sind mit Hilfe der richtigen Software in der Lage, Informationen zu erfassen, miteinander zu kommunizieren und über das Internet auf Umstände zu reagieren. Im smarten industriellen Umfeld wird diese Möglichkeit zur Effizienzsteigerung aktiv genutzt.

  • Maschine zu Maschine (M2M)

    Der Begriff beschreibt den Informationsaustausch zwischen Endgeräten wie Maschinen, Lagerbehältern oder Fahrzeugen untereinander oder mit einem zentralen System. Durch diesen automatischen Informationsaustausch über das Internet wird in Produktionsumfeldern die Produktivität erhöht und die Ressourcen geschont.

  • Predictive Maintenance (PM)

    Die sogenannte vorausschauende Wartung dient der Reduktion von Produktionsausfällen. Die Wartungsarbeiten an Anlagen werden mit Hilfe von Mess- und Überwachungseinrichtungen im Voraus ein­geteilt. Berücksichtigt werden dabei Betriebsdauer und -bedingungen sowie der aktuelle Anlagenzustand.

     

  • Mass Customization

    Dieser vermeintliche Widerspruch ist ein klarer Trend in der Industrie. Ziel ist es, mit Variationen von entscheidenden Merkmalen, die Individualisierung eines Massenproduktes zu erreichen. Produziert wird für den konkreten Bedarf und der Kundenwunsch kann passgenau erfüllt werden.

  • Agile Manufacturing

    Im Zentrum des «Agile Manufacturings» steht der Kun­denwunsch. Unternehmen reagieren, ohne Qualitätseinbussen oder zusätzliche Kosten, schnell und flexibel auf Kunden- oder Marktbedürf­nisse. Die aus dem «Lean Manufacturing» abgeleitete Idee führt zu klaren Wettbewerbsvorteilen. 

 
 
 
 

Bericht an die Aktionäre

Kontinuierliche Investitionstätigkeit als Basis des Erfolgs

 
 

Dr. Thomas Schmuckli, Verwaltungsratspräsident und David Dean, CEO

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre

Das Geschäftsjahr 2016 bezeugt eindrücklich, welches Potenzial die Bossard Gruppe dank ihres hochwertigen Produkte- und Dienstleistungsportfolios hat, um sich weiterzuentwickeln: Wir haben 2016 erneut einen rekordhohen Umsatz und einen Rekordgewinn erwirtschaftet. So erhöhte sich der Umsatz um 5,9 % auf 695 Mio. CHF. Den Konzerngewinn steigerten wir gar um 14,6 % auf 62,4 Mio. CHF. Dabei wurde der Leistungsausweis in allen Marktregionen (Europa, Amerika und Asien) verbessert, obwohl sich das Geschäft in einzelnen Ländern anhaltend schwierig gestaltete. Erfreulicherweise konnten wir erneut ein Zeichen für unsere hohen Rentabilitätsansprüche setzen: Nach dem durch die Frankenaufwertung schwierigen Vorjahr zeigte die operative Rentabilität wieder nach oben und lag damit erneut deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Überzeugtes Engagement in Amerika

Besonders dynamisch entwickelte sich 2016 unser Amerikageschäft: Das deutlich gestiegene Geschäftsvolumen wird wesentlich durch die Kooperation mit dem bedeutendsten US-Elektrofahrzeughersteller getragen, dessen Produktionsvolumen steil nach oben tendieren. Unser Engagement an der Seite dieses Anbieters – es führte seit 2010 zu substanziellen Vorinvestitionen – zahlt sich also aus. Die erfolgreiche Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschätzung haben in einer für beide Seiten verpflichtenden Vertragsverlängerung bis 2020 geführt.

Unser Amerikageschäft bauen wir seit Jahren gezielt aus, weil wir in dieser Weltregion grosses Potenzial für rentables Wachstum sehen: Dieses Engagement lässt sich beispielsweise an der Akquisition von Aero-­Space Southwest, Inc. im Jahr 2015 ablesen. Im November 2016 übernahm Bossard auch das in Massachusetts domizilierte Unternehmen Arnold Industries, Inc., dessen Produktportfolio sich durch hochwertige Verbindungslösungen auszeichnet und damit ganz der Philosophie von Bossard entspricht. Arnold Industries verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz als Zulieferer im Elektronik­bereich, in der Computertechnologie und der Medizinaltechnik – Wirtschaftszweige notabene, in denen Bossard auch in anderen Weltregionen reiche Erfahrungen sammeln konnte. Durch die Akquisition von Arnold Industries haben wir unsere Präsenz im Nordosten der USA entscheidend gefestigt. Daneben ist Bossard bereits an verschiedenen wichtigen Industriestandorten in Amerika präsent.

Unser Fokus auf die USA äussert sich auch im Technologie- und Entwicklungszentrum, das wir Ende 2016 im Silicon Valley eröffneten. Damit verknüpft sich die Mission, dass wir inmitten einer hoch innovativen Unternehmenslandschaft als Anbieter von komplexen und anspruchsvollen Verbindungslösungen wahrgenommen werden.

Rege Investitions­tätigkeit

Der Ausbau des Amerikageschäfts war mit beträchtlichen Investitionen verbunden. Wir wenden indes auch in den anderen Weltregionen substanzielle Mittel auf, um unsere Marktpräsenz gezielt zu festigen und zu erweitern. Zuletzt haben wir in Deutschland, Dänemark, China, Südkorea, Thailand und Malaysia Kapazitäten und Infrastrukturen ausgebaut. Dieses verstärkte Engagement führte im Zeitraum 2014 bis 2016 zu einer Investitionssumme von über 30 Mio. CHF. Mit diesem Kraftakt schaffen wir eine tragfähige Basis, auf der sich Bossard organisch weiter erfolgreich entwickeln kann.

Zu den herauszuhebenden Projekten zählt das neue Technologie- und Logistikzentrum in Hvidovre bei Kopenhagen, das bei der Erschliessung der skandinavischen Märkte eine gewichtige Rolle spielt. Von Bedeutung ist auch der Kapazitätsausbau im deutschen Illerrieden, wo auf einer Grundfläche von 6 100 Quadratmetern ein modernes Logistikzentrum entstand, über das Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern bedient werden sollen. In Shanghai hat Bossard Ende 2016 ein neues Distributions- und Technologiezentrum bezogen, das einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erschliessung Chinas leisten soll. Wie Sie sehen – geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre – investiert Bossard viel in die eigene Zukunft. Und diese Investitionsbereitschaft ist einer der Schlüssel zum Erfolg, der uns in den letzten Jahren regelmässig auszeichnete.

Industrie 4.0 dingfest machen

Der Trend hin zu intelligenten Produktionsstätten im Sinne von Industrie 4.0 wird unsere Kunden in den nächsten Jahren zusehends prägen. Mit unserer Smart Factory Logistics Methodik haben wir ein System entwickelt, das in diesem Umfeld unsere Kunden unterstützt, effektiver und effizienter zu arbeiten. Nicht ohne Grund wurde unsere Methodik von der Technischen Hochschule Aachen für eine Demonstrationsfabrik ausgewählt, wo praxis­nah gezeigt wird, wie eine Produktionsstätte der Zukunft funktioniert. Aachen bietet eine praktische und physische Möglichkeit, um Industrie 4.0 zu erleben. Auch in anderen Ländern kooperieren wir mit Hochschulen, die unsere Erfahrungen zu schätzen wissen. Industrie 4.0 greifbar zu machen ist ein vielfach zu hörender Wunsch. Bossard zeigt mit Smart Factory Logistics, wie die Vernetzung der Supply Chain bis hin zum Montageplatz funktioniert.

Bossard ist sich dabei bewusst, dass viele Industrie­unternehmen erst am Anfang dieses Transformationsprozesses stehen. Doch sind sich viele Unternehmer gewahr, dass sich auf diesem Weg Produktivitätssteigerungen erzielen lassen und kein Weg daran vorbeiführt, sich in Richtung Industrie 4.0 zu bewegen. Die Bossard Gruppe profitiert in dieser Situation von Vorleistungen, die sie seit Jahren hinweg erbracht hat. Wir sind mit anderen Worten bereit für diejenigen Kunden, die nun die nächsten Schritte hin zu Industrie 4.0 machen wollen und freuen uns, dass wir Lösungen anbieten können, mit welchen wir diese Transformation praxisnah umsetzen und damit Industrie 4.0 dingfest machen können.

Langfristiges Denken – Verantwortliches Handeln – Basis für den Erfolg

Die Luftfahrtindustrie, das Engagement in der Automobilindustrie, der Ausbau des Amerikageschäfts, substantielle Investitionen in verschiedenen Ländern: Ein Geschäftsjahr wie 2016 umfasst in der Regel viel mehr als eine Abfolge von Quartalszahlen: Über die Monate hinweg werden diverse strategische Entscheide gefällt, die den künftigen Unternehmenserfolg wesentlich beeinflussen. Und viel von dem, was wir 2016 angepackt haben, ist als Grundlage für künftiges Wachstum anzusehen. ­Einiges davon wird sich 2017 noch nicht in Zahlen messen lassen. Doch entscheidend für das Unternehmen ist, dass wir auf mittlere und längere Sicht Wachstumsperspektiven sicherstellen. Davon zeugen die diversen Investitionen, die wir 2016 getätigt haben, aber auch der Elan, mit dem wir immer wieder Neuland beschreiten, wenn wir etwa höchst komplexe Aufgaben von anspruchsvollen Kunden an die Hand nehmen. Ganz in diesem Sinne sind wir zuversichtlich für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Bossard Gruppe. Wir sind überzeugt, dass diese zukunftsorientierte Strategie im Interesse aller unserer Stakeholder ist. Angesprochen sind unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und ganz besonders Sie, geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre. Sie alle haben uns nicht nur Ihre Treue und Ihr Vertrauen geschenkt, sondern unser Wachstum durch viele Anregungen entscheidend begleitet. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

 

Dr. Thomas Schmuckli
Verwaltungsratspräsident

David Dean
CEO

Zug, 27. Februar 2017

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre

Das Geschäftsjahr 2016 bezeugt eindrücklich, welches Potenzial die Bossard Gruppe dank ihres hochwertigen Produkte- und Dienstleistungsportfolios hat, um sich weiterzuentwickeln: Wir haben 2016 erneut einen rekordhohen Umsatz und einen Rekordgewinn erwirtschaftet. So erhöhte sich der Umsatz um 5,9 % auf 695 Mio. CHF. Den Konzerngewinn steigerten wir gar um 14,6 % auf 62,4 Mio. CHF. Dabei wurde der Leistungsausweis in allen Marktregionen (Europa, Amerika und Asien) verbessert, obwohl sich das Geschäft in einzelnen Ländern anhaltend schwierig gestaltete. Erfreulicherweise konnten wir erneut ein Zeichen für unsere hohen Rentabilitätsansprüche setzen: Nach dem durch die Frankenaufwertung schwierigen Vorjahr zeigte die operative Rentabilität wieder nach oben und lag damit erneut deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Überzeugtes Engagement in Amerika

Besonders dynamisch entwickelte sich 2016 unser Amerikageschäft: Das deutlich gestiegene Geschäftsvolumen wird wesentlich durch die Kooperation mit dem bedeutendsten US-Elektrofahrzeughersteller getragen, dessen Produktionsvolumen steil nach oben tendieren. Unser Engagement an der Seite dieses Anbieters – es führte seit 2010 zu substanziellen Vorinvestitionen – zahlt sich also aus. Die erfolgreiche Zusammenarbeit und die gegenseitige Wertschätzung haben in einer für beide Seiten verpflichtenden Vertragsverlängerung bis 2020 geführt.

Unser Amerikageschäft bauen wir seit Jahren gezielt aus, weil wir in dieser Weltregion grosses Potenzial für rentables Wachstum sehen: Dieses Engagement lässt sich beispielsweise an der Akquisition von Aero-­Space Southwest, Inc. im Jahr 2015 ablesen. Im November 2016 übernahm Bossard auch das in Massachusetts domizilierte Unternehmen Arnold Industries, Inc., dessen Produktportfolio sich durch hochwertige Verbindungslösungen auszeichnet und damit ganz der Philosophie von Bossard entspricht. Arnold Industries verfügt über eine ausgewiesene Kompetenz als Zulieferer im Elektronik­bereich, in der Computertechnologie und der Medizinaltechnik – Wirtschaftszweige notabene, in denen Bossard auch in anderen Weltregionen reiche Erfahrungen sammeln konnte. Durch die Akquisition von Arnold Industries haben wir unsere Präsenz im Nordosten der USA entscheidend gefestigt. Daneben ist Bossard bereits an verschiedenen wichtigen Industriestandorten in Amerika präsent.

Unser Fokus auf die USA äussert sich auch im Technologie- und Entwicklungszentrum, das wir Ende 2016 im Silicon Valley eröffneten. Damit verknüpft sich die Mission, dass wir inmitten einer hoch innovativen Unternehmenslandschaft als Anbieter von komplexen und anspruchsvollen Verbindungslösungen wahrgenommen werden.

Rege Investitions­tätigkeit

Der Ausbau des Amerikageschäfts war mit beträchtlichen Investitionen verbunden. Wir wenden indes auch in den anderen Weltregionen substanzielle Mittel auf, um unsere Marktpräsenz gezielt zu festigen und zu erweitern. Zuletzt haben wir in Deutschland, Dänemark, China, Südkorea, Thailand und Malaysia Kapazitäten und Infrastrukturen ausgebaut. Dieses verstärkte Engagement führte im Zeitraum 2014 bis 2016 zu einer Investitionssumme von über 30 Mio. CHF. Mit diesem Kraftakt schaffen wir eine tragfähige Basis, auf der sich Bossard organisch weiter erfolgreich entwickeln kann.

Zu den herauszuhebenden Projekten zählt das neue Technologie- und Logistikzentrum in Hvidovre bei Kopenhagen, das bei der Erschliessung der skandinavischen Märkte eine gewichtige Rolle spielt. Von Bedeutung ist auch der Kapazitätsausbau im deutschen Illerrieden, wo auf einer Grundfläche von 6 100 Quadratmetern ein modernes Logistikzentrum entstand, über das Kunden in Deutschland und anderen europäischen Ländern bedient werden sollen. In Shanghai hat Bossard Ende 2016 ein neues Distributions- und Technologiezentrum bezogen, das einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erschliessung Chinas leisten soll. Wie Sie sehen – geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre – investiert Bossard viel in die eigene Zukunft. Und diese Investitionsbereitschaft ist einer der Schlüssel zum Erfolg, der uns in den letzten Jahren regelmässig auszeichnete.

Industrie 4.0 dingfest machen

Der Trend hin zu intelligenten Produktionsstätten im Sinne von Industrie 4.0 wird unsere Kunden in den nächsten Jahren zusehends prägen. Mit unserer Smart Factory Logistics Methodik haben wir ein System entwickelt, das in diesem Umfeld unsere Kunden unterstützt, effektiver und effizienter zu arbeiten. Nicht ohne Grund wurde unsere Methodik von der Technischen Hochschule Aachen für eine Demonstrationsfabrik ausgewählt, wo praxis­nah gezeigt wird, wie eine Produktionsstätte der Zukunft funktioniert. Aachen bietet eine praktische und physische Möglichkeit, um Industrie 4.0 zu erleben. Auch in anderen Ländern kooperieren wir mit Hochschulen, die unsere Erfahrungen zu schätzen wissen. Industrie 4.0 greifbar zu machen ist ein vielfach zu hörender Wunsch. Bossard zeigt mit Smart Factory Logistics, wie die Vernetzung der Supply Chain bis hin zum Montageplatz funktioniert.

Bossard ist sich dabei bewusst, dass viele Industrie­unternehmen erst am Anfang dieses Transformationsprozesses stehen. Doch sind sich viele Unternehmer gewahr, dass sich auf diesem Weg Produktivitätssteigerungen erzielen lassen und kein Weg daran vorbeiführt, sich in Richtung Industrie 4.0 zu bewegen. Die Bossard Gruppe profitiert in dieser Situation von Vorleistungen, die sie seit Jahren hinweg erbracht hat. Wir sind mit anderen Worten bereit für diejenigen Kunden, die nun die nächsten Schritte hin zu Industrie 4.0 machen wollen und freuen uns, dass wir Lösungen anbieten können, mit welchen wir diese Transformation praxisnah umsetzen und damit Industrie 4.0 dingfest machen können.

Langfristiges Denken – Verantwortliches Handeln – Basis für den Erfolg

Die Luftfahrtindustrie, das Engagement in der Automobilindustrie, der Ausbau des Amerikageschäfts, substantielle Investitionen in verschiedenen Ländern: Ein Geschäftsjahr wie 2016 umfasst in der Regel viel mehr als eine Abfolge von Quartalszahlen: Über die Monate hinweg werden diverse strategische Entscheide gefällt, die den künftigen Unternehmenserfolg wesentlich beeinflussen. Und viel von dem, was wir 2016 angepackt haben, ist als Grundlage für künftiges Wachstum anzusehen. ­Einiges davon wird sich 2017 noch nicht in Zahlen messen lassen. Doch entscheidend für das Unternehmen ist, dass wir auf mittlere und längere Sicht Wachstumsperspektiven sicherstellen. Davon zeugen die diversen Investitionen, die wir 2016 getätigt haben, aber auch der Elan, mit dem wir immer wieder Neuland beschreiten, wenn wir etwa höchst komplexe Aufgaben von anspruchsvollen Kunden an die Hand nehmen. Ganz in diesem Sinne sind wir zuversichtlich für die weitere erfolgreiche Entwicklung der Bossard Gruppe. Wir sind überzeugt, dass diese zukunftsorientierte Strategie im Interesse aller unserer Stakeholder ist. Angesprochen sind unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und ganz besonders Sie, geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre. Sie alle haben uns nicht nur Ihre Treue und Ihr Vertrauen geschenkt, sondern unser Wachstum durch viele Anregungen entscheidend begleitet. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken.

 

Dr. Thomas Schmuckli
Verwaltungsratspräsident

David Dean
CEO

Zug, 27. Februar 2017

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Highlights

Neue Rekordmarken – verbesserte Rentabilität

Bossard ist weiterhin auf Wachstumskurs: Umsatz, Betriebsgewinn (EBIT) und Konzerngewinn sind 2016 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Diese Entwicklung ist eine Bestätigung für unsere Investitionspolitik, die auf rentables Wachstum abzielt.

 

Auf einen Blick

Nettoumsatz
in mio CHF

Der Umsatz nimmt um

0%

auf eine neue Rekordmarke von 695 Mio. CHF zu.

Geografische Umsatzverteilung
in %
Betriebsgewinn
in mio CHF

Zielgerichtete Investitionen zahlen sich aus – Betriebsgewinn steigt um 11,6 % auf neue Höchstmarke.

Konzerngewinn
In Mio CHF

Der Konzerngewinn steigt um 14,6% auf Rekordhoch – Basis für zukünftiges Wachstum. 

 
 

Corporate Governance

Einblick in Struktur und Gremien

Die ­Bossard Gruppe lehnt sich mit ihrer Organisationsstruktur an die internationalen Standards der Unternehmensführung an. Die Organe und die Leitung des Konzerns orientieren sich an der Richtlinie betreffend Informationen zur Corporate Governance der SIX Swiss Exchange sowie am «Swiss Code of Best Practice for Corporate Governance» von economiesuisse.

 

Verwaltungsrat

Dr. Thomas Schmuckli
Verwaltungsratspräsident seit 2007

Dr. Thomas Schmuckli-Grob arbeitet heute als professioneller Verwaltungsrat. Von 1993 bis 2013 übte er verschiedene Führungsfunktionen im Bereich General Counsel der Credit Suisse Gruppe aus, zuerst in der Bank Leu Gruppe, ab 1998 mit einem Unterbruch in der Credit Suisse. Von 2005 bis 2007 leitete er den Rechtsdienst Corporate & Institutional Clients der Credit Suisse in Zürich, danach als Managing Director den Bereich Legal and Compliance Asset Management in Zürich (2007 bis 2013). Von 2000 bis 2005 verantwortete er den Bereich Prozess- und Produktmanagement bei der Zuger Kantonalbank.

Anton Lauber
Verwaltungsrat seit 2006

Seit 2012 ist Anton Lauber selbstständiger Unternehmensberater. Von 2008 bis 2011 verantwortete er als Verwaltungsratsdelegierter der Schurter AG die Division Components der Schurter Gruppe, Luzern. Von 1993 bis 2008 führte er als CEO und ab 1996 als Verwaltungsratsdelegierter die Schurter AG, wo er von 1988 bis 1992 als Leiter Produktion und Technik tätig war. Davor leitete er die Generatorfabrik der ABB Schweiz.

Dr. René Cotting
Verwaltungsrat seit 2015

Dr. René Cotting ist seit 1995 in der ABB Gruppe in verschiedenen Funktionen im In- und Ausland tätig. Seit 2013 ist er als CFO in der Geschäftsleitung der ABB Schweiz.

Daniel Lippuner
Verwaltungsrat seit 2015

Daniel Lippuner führte von 2013 bis 2015 als Group Chief Executive Officer die Saurer Gruppe in Shanghai, China und Wattwil, Schweiz. Er übernahm diese Funktion nach beruflichen Stationen im Finanzbereich, im Verkauf und Marketing sowie im General Management bei OC Oerlikon, Hilti AG und Rieter Automotive – heute Autoneum.

Prof. Dr. Stefan Michel
Verwaltungsrat seit 2011

Seit 2008 ist Prof. Dr. Stefan Michel als Professor für Marketing und Service Management und Direktor des Executive MBA am IMD in Lausanne tätig. Von 2003 bis 2008 war er Professor an der Thunderbird School of Global Management, Arizona, USA. Davor lehrte er als Professor an der Hochschule Luzern, führte ein familien­eigenes Hotel und arbeitete bei der Bank Leu in Zürich.

Maria Teresa Vacalli
Verwaltungsrätin seit 2013

Maria Teresa Vacalli ist seit 2016 als CEO bei Moneyhouse tätig. Von 2008 bis 2016 war sie Direktorin Wholesale Unit bei Sunrise Communications AG in Zürich und seit 2014 Executive Director. Von 2002 bis 2008 hatte sie verschiedene Führungsfunktionen bei der upc cablecom GmbH in Zürich inne. Davor war sie in diversen Managementfunktionen bei unterschiedlichen Unternehmen tätig.

Helen Wetter-Bossard
Verwaltungsrätin seit 2002

Helen Wetter-­Bossard ist für die kaufmännische Führung des eigenen Familienbetriebs zuständig. Von 2005 bis 2011 war sie Mitglied der Rechnungsprüfungskommission der Korporation Zug und ab 2009 deren Präsidentin. Von 1996 bis 1999 war sie als Gerichtsschreiberin am Verwaltungsgericht des Kantons Luzern tätig.

Konzernleitung

David Dean
CEO der Gruppe seit 2005

Von 1998 bis 2004 war David Dean CFO der Gruppe. Von 1992 bis 1997 arbeitete er als Corporate Controller bei der ­Bossard Gruppe. In den Jahren 1990 bis 1992 war er Corporate Controller und Mitglied der Geschäftsleitung in einem weltweit tätigen Logistikkonzern. Von 1980 bis 1990 war er in verschiedenen Funktionen in der Wirtschaftsprüfung und -beratung bei der PricewaterhouseCoopers AG tätig.

Stephan Zehnder
CFO der Gruppe seit 2005

Von 1996 bis 1997 war Stephan Zehnder bei ­Bossard im Corporate Finance als Controller tätig. 1998 übernahm er in der ­Bossard Gruppe die Funktion des Corporate Controller, die er bis Ende 2004 ausübte. Davor war er bei verschiedenen internationalen Unternehmen in unterschiedlichen Funktionen im Finanzbereich tätig.

Beat Grob
CEO Zentraleuropa seit 2006

Beat Grob trat 1995 als Projektleiter Logistik bei ­Bossard ein und übernahm im Folgejahr die Verantwortlichkeit der Logistik der Bossard Gruppe. In den Jahren 2005 bis 2016 war er Geschäftsführer von ­Bossard Schweiz.

Dr. Daniel Bossard
CEO Nord- & Osteuropa seit 2009

Von 2006 bis 2008 war Dr. Daniel Bossard als Sales & Marketing-Manager der Bossard Gruppe für die Neuausrichtung der Verkaufsstrategie und die Entwicklung internationaler Kundenbeziehungen verantwortlich. Von 2003 bis 2006 war er Geschäftsführer von Bossard Dänemark. Dr. Daniel Bossard stiess im Jahr 2000 als E-Business-Manager zur Bossard Gruppe, nachdem er zuvor als Berater bei Andersen Consulting (Accenture) tätig gewesen war.

Steen Hansen
CEO Amerika seit 2008

Von 2006 bis 2008 war Steen Hansen Geschäftsführer von Bossard IIP, Cedar Falls, Iowa. Von 2004 bis 2006 zeichnete er sich für die Gruppenlogistik verantwortlich. 2001 startete Steen Hansen seinen beruflichen Werdegang bei Bossard als Logistikleiter in Dänemark. Vor seiner Tätigkeit bei Bossard hatte er verschiedene Führungspositionen inne; zuletzt war er Supply Chain Manager bei Nomeco Denmark, einem führenden Grosshändler von Arzneimitteln.

Robert Ang
CEO Asien seit 2009

Von 2005 bis 2009 war Robert Ang für die Marktregion Bossard Greater China (China, Taiwan) und davor für die Region Südostasien verantwortlich. In den Jahren 1997 bis 1999 war er Geschäftsführer von Bossard Singapur. Von 1994 bis 1997 führte Robert Ang sein eigenes Unternehmen, das 1997 von Bossard erworben wurde. Zuvor war er vier Jahre Produktmanager bei Conner Peripherals und Optics Storage Pte Ltd. in Singapur. Von 1986 bis 1989 arbeitete er als Einkäufer bei der Printronix AG.

Dr. Frank Hilgers
CCO der Gruppe seit 2015

Dr. Frank Hilgers leitet seit 2012 die Geschäftseinheiten von KVT-Fastening. Von 2009 bis 2012 war er in der Geschäftsleitung der KVT-Koenig für Vertrieb, Produktmanagement und die Sparte Verbindungstechnik verantwortlich. Von 2007 bis 2009 hatte er bei Continental die Verantwortung für das Ersatzteilgeschäft und das Key Account Management für den Bereich Commercial & Special Vehicle inne. Von 2004 bis 2007 war er Leiter der Konzernstrategie und der Unternehmensentwicklung von Siemens VDO Automotive. Als Senior Manager Strategy leitete er von 1997 bis 2004 bei Accenture internationale Grossprojekte.

 
 

Vergütungsbericht

Vergütungen im Geschäftsjahr 2016

In diesem Vergütungsbericht werden Vergütungsgrundsätze und -programme sowie das Governance-System für Vergütungen an den Verwaltungsrat und die Konzernleitung der ­Bossard Holding AG beschrieben. Der Bericht enthält zudem Angaben zur Vergütung für diese beiden Gremien im Geschäftsjahr 2016.

 
 

Finanzbericht

Neue Rekordmarken – verbesserte Rentabilität

Bossard ist weiterhin auf Wachstumskurs: Umsatz, Betriebsergebnis (EBIT) und Konzerngewinn sind 2016 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Der Umsatz erhöhte sich um 5,9 % auf 695,0 Mio. CHF. Zu diesem Wachstum haben die Marktregionen Europa und Amerika entscheidend beigetragen. Besonders eindrücklich hat das Amerikageschäft zugelegt, was sich mit der Akquisition von Arnold Industries, aber auch mit der soliden Leistungsentwicklung im angestammten Geschäft erklärt. Der EBIT konnte überproportional, um 11,6 % auf 78,5 Mio. CHF verbessert werden. Diese Entwicklung ist eine Bestätigung für unsere Investitionspolitik, die auf rentables Wachstum abzielt. Die nach der Frankenaufwertung wieder nach oben zeigende Rentabilität spiegelt sich in der von 10,7 % auf 11,3 % ausgeweiteten Betriebsmarge. Auch der um 14,6 % auf 62,4 Mio. CHF gewachsene Konzerngewinn verdient Beachtung.

 
 

Proven Productivity

Im Dienst der Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden

David Dean, CEO Bossard Gruppe

Gemeinsam mit unseren Kunden vorwärtskommen heisst für uns, Lösungen zu entwickeln, die besser, schneller, effizienter und kostengünstiger sind – und somit unseren Kunden helfen, ihre Konkurrenz zu überflügeln. Diese ganzheitliche Sicht nennen wir bei Bossard „Proven Productivity“.

Die Vision Smart Factory Logistics verwirklichen

Bossard Smart Factory Logistics bietet Ihnen nicht nur ein reibungsloses und zuverlässiges B- und C-Teile Management, sondern macht Ihre Produktion fit für die Zukunft. Unsere Methodik basiert auf den Megatrends der Industrie wie zum Beispiel das Internet der Dinge und Industrie 4.0. Damit eröffnen sich Ihnen bisher verborgene Möglichkeiten zur Steigerung Ihrer Produktivität und Optimierung Ihrer Supply Chain Prozesse. Gestalten Sie Ihre Produktion smart - und positionieren Sie sich mit Smart Factory Logistics vor Ihrer Konkurrenz.

So profitieren unsere Kunden von den Bossard Lösungen

Thomas Siegenthaler

Produktionsleiter Traction Converters, ABB Schweiz AG

Erfolgreiche Partnerschaft für eine Lean Factory.

«Im ABB Werk in Turgi stellen wir Stromrichter her, das Herzstück jeder Bahn. Unsere Kunden –  Schienenfahrzeughersteller – haben hohe Erwartungen an uns. Dafür benötigen wir schlanke Abläufe, flexible Prozesse und selbstverständlich eine höchstmögliche Produktivität. Seit der Implementierung von SmartBin habe ich nicht mehr erlebt, dass die benötigten C-Teile gefehlt haben, ein zentraler Punkt für die Prozesssicherheit und die pünktliche Auslieferung. Ich bin überzeugt, dass die gute partnerschaftliche Zusammenarbeit ein wichtiger Erfolgsfaktor für dieses Projekt war. Wir können Monat für Monat quantifizierbare Erfolge ausweisen. Das nenne ich Proven Productivity.»

YD Meng

General Manager Bühler (China) Machinery Manufacturing Co., Ltd.

Wir wählten Bossard nicht nur wegen ihrer Produkte, sondern auch nach ihrer Philosophie der Proven Productivity.

«Bühler ist ein weltweit führender Hersteller von Maschinen für die Lebensmittelverarbeitung. Wir haben schon oft erfolgreich mit Bossard in gemeinsamen Projektteams zusammengearbeitet. Wir fokussieren uns miteinander auf unsere globale Versorgungskette, was sowohl Produkte aber auch effiziente Abläufe beinhaltet. Bossard zeigt uns Produktlösungen und Logistikkonzepte – wie das SmartBin – auf, die uns dabei helfen, unsere Kosten zu senken und die Produktivität zu steigern. Ich denke, dies ist der grösste Mehrwert, den uns Bossard bringt.»

Shi Yanyu

General Manager Excavator Division, SDLG Construction Machinery Co., Ltd.

Enge Zusammenarbeit steigert Produktsicherheit und reduziert Lagerbestand um 75 %.

«Am Hauptsitz von SDLG in Linyi stellen wir jährlich 20 000 Bagger und 50 000 Radlader her. Für uns steht Sicherheit an erster Stelle. Früher sind Schrauben anderer Lieferanten während der Montage gebrochen. Nun garantieren die Verbindungslösungen von Bossard die Sicherheit unserer Maschinen, was uns geholfen hat, die Prozesskosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Indem wir zudem SmartBin eingeführt haben, konnten wir unseren Lagerbestand um 75 % reduzieren, ohne bei der Verfügbarkeit Kompromisse einzugehen. Wir werden auf jeden Fall unsere Zusammenarbeit mit Bossard in den Bereichen Produktlösungen und Logistik weiter verstärken.»

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